Aktuelles zur Lohngleichheit

Aktuelles zu Löhne im Kanton Luzern
2014 erhielten Frauen in der Luzerner Privatwirtschaft einen Bruttomedianlohn von 5'415 Fr. Sie verdienten damit 863 Fr. oder 13,7 Prozent weniger als die Männer (6'278 Fr.). Davon waren 434 Fr. oder rund die Hälfte nicht erklärbar. Dieser nicht erklärbare Anteil des Lohnunterschieds gilt als potenzielle Lohndiskriminierung.
Zahlen zur Lohngleichheit

«Analyse der Löhne von Frauen und Männern anhand der Lohnstrukturerhebung 2012»
Dies ist der Titel der Studie vom Büro Bass. Sie ist die Weiterführung der 2010 erschienen Studie mit dem gleichen Titel. Ziel der aktuellen Studie ist es, anhand der statistischen Daten aufzuzeigen, wie sich die Lohnsituation zwischen Frauen und Männern im Jahr 2012 unterscheidet. Beispielsweise ergibt die Analyse, dass sich grosse Unterschiede zeigen wenn die Beschäftigten je nach Zivilstand betrachtet werden. So verdienen bei sonst gleichwertigen Voraussetzungen verheiratete Frauen 11,5 Prozent weniger als verheiratete Männer. Demgegenüber verdienen ledige Frauen 3,1 Prozent weniger als ledige Männer.
Büro Bass Bericht Lohnanalysen LSE2012

Lohnstrukturerhebung 2014 erste Ergebnisse
Der Medianlohn einer Vollzeitstelle in der Schweizer Privatwirtschaft belief sich 2014 auf 6189 Franken brutto pro Monat. Zwischen 2012 und 2014 sind die Löhne um 1,2 Prozent gestiegen. Der Lohnunterschied  zwischen Frauen und Männern betrug 2014 15,1 Prozent (2012: 18,9%). Teilweise lässt sich dieser Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern erklären mit Unterschieden in lohnrelevanten Personen-, Arbeitsplatz- und Unternehmensmerkmalen.
Bundesamt für Statistik. Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014

Unternehmen sollen regelmässig Lohnanalysen durchführen
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Änderung des Gleichstellungsgesetzes (GlG) eröffnet. Die Änderung sieht vor, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit 50 oder mehr Mitarbeitenden gesetzlich dazu verpflichtet werden, in ihrem Unternehmen alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchzuführen. Die innerhalb des Betriebs vorgenommene Lohnanalyse sollen sie durch externe Kontrollstellen überprüfen lassen.
Medienmitteilung des Bundesrates

Studien
Lohngleichheit: Statistische Messmodelle des Bundes laut Studie geeignet
Die vom Bund angewandten statistischen Modelle sind aus wissenschaftlicher Sicht anerkannt und geeignet, um Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern zu messen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Überprüfung der statistischen Methoden des Bundes betreffend die Lohngleichheit von Frau und Mann“, den der Bundesrat verabschiedet hat.
Bericht zu Messmodellen des Bundes

Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Avenir Suisse hat eine Studie zum Thema Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern veröffentlicht.
Bericht zur Studie "Gleichstellung"

Stand der Lohngleichheit in der Schweiz
Das Bundesamt für Statistik (BFM) hat im August die Auswertungen der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 bezüglich der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern veröffentlicht. Daraus geht beispielsweise hervor, dass die Lohnungleichheiten insgesamt zwischen den Geschlechtern weiterhin schrittweise zurückgehen. Betrugen sie im Jahr 2008 insgesamt 25,0 Prozent, waren es 2012 noch 21,3 Prozent. Weitere interessante Ergebnisse der Auswertung sind auf der Website des BFS aufgeführt.
Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern - Auswertung LSE 2012

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