Die Opferberatungsstelle ist da für Menschen, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität beeinträchtigt worden sind. Wir bieten Unterstützung bei der Bewältigung dieser Situation und bei der Durchsetzung der Opferrechte im Straf- und Opferhilfeverfahren. Zudem leisten wir Soforthilfe für dringendsten Bedürfnisse, die als Folge der Straftat entstehen. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob ein Strafverfahren durchgeführt wird oder die Täterschaft ermittelt oder flüchtig ist.
Beratungsangebot
Die Mitarbeitenden der Opferberatungsstelle
- beraten Opfer einer Straftat und /oder deren Angehörige nach Voranmeldung kostenlos, parteilich und auf Wunsch anonym.
- unterstehen der beruflichen Schweigepflicht
- informieren Opfer und/oder deren Angehörige über Leistungen und Rechte gemäss Opferhilfegesetz.
- vermitteln und finanzieren bei Bedarf externe Fachpersonen wie Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen oder Therapeuten/Therapeutinnen. Die Leistungen erfolgen subsidiär.
- vermitteln und finanzieren bei Bedarf Notunterkünfte.
- begleiten auf Wunsch zu Einvernahmen der Polizei, der Untersuchungsbehörden und zu Gerichtsverhandlungen.
- unterstützen das Opfer in Bezug auf seinen Schutz und die Wahrung seiner Rechte im Strafverfahren.
- leisten Vernetzungsarbeit. Sie informieren Fachpersonen über das Angebot und arbeiten in regionalen, kantonalen und schweizerischen Gremien mit.
- ziehen bei Bedarf Dolmetschende zur Übersetzung bei.