Opferberatung

Die Opferberatungsstelle und die Abteilung Opferhilfe sind zuständig für den Vollzug des Opferhilfegesetzes.

Die Opferberatungsstelle ist da für Menschen, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität beeinträchtigt worden sind, und die Hilfe bei der Bewältigung ihrer Situation und der Durchsetzung ihrer Rechte in Anspruch nehmen wollen.

Die Opferberatungsstelle wird als externe Abteilung der Dienststelle Soziales und Gesellschaft geführt.

Die Mitarbeitenden der Opferberatungsstelle beraten telefonisch oder im ausführlichen Beratungsgespräch nach Terminvereinbarung.

 


Anlaufstelle für Fürsorgerische Zwangsmassnahmen (FSZM)

Sind Sie betroffen von ehemaligen fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen bis 1981?

Diese Zwangsmassnahmen umfassen administrative Versorgungen, Zwangskastrationen und -sterilisierungen, Zwangsabtreibungen, Zwangsadoptionen sowie Fremdplatzierungen als Verding-, Kost oder Pflegekinder und Heimkinder.

Dann haben Sie die Möglichkeit, sich an die Opferberatungsstelle zu wenden.

  • Wir hören Ihnen zu, wenn Sie Ihre belastenden Erlebnisse mitteilen wollen.
  • Wir helfen Ihnen, bei der Suche nach allfälligen Akten Ihrer Geschichte.
  • Wir unterstützen Sie bei der Einreichung des Gesuches um Solidaritätsbeitrag beim Bund.
  • Wir vermitteln Ihnen nach Bedarf Kontakte zu zusätzlichen Fachleuten, die der Bewältigung des Geschehenen Unterstützung bieten können (z.B. psychologische Fachpersonen).

NEU: Für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen besteht die Möglichkeit, ab 01.01.2017 bis 31.03.2018 ein Gesuch um Solidaritätsbeitrag beim Bundesamt für Justiz einzureichen. Gerne beraten wir Sie diesbezüglich.  

Weitere Informationen unter:
www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch