Betreuung

Betreuung ermöglicht es, den eigenen Alltag zu gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, auch wenn dies aufgrund der Lebenssituation oder physischer, psychischer und/oder kognitiver Beeinträchtigung nicht mehr selbständig möglich ist. Gute Betreuung richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und dem Bedarf der betreuten Person aus und behält neben dem körperlichen auch das psychosoziale Wohlbefinden im Blick.

Die drei zentralen Dimensionen guter Betreuung im Alter sind:

  • Betreuung als sorgende Beziehung
  • Betreuung als personenzentriertes unterstützendes und förderndes Handeln
  • Betreuung als Aktivität: konkrete Tätigkeiten umsetzen

Wesentlich ist die Haltung, mit der Betreuung erbracht oder umgesetzt wird: Das Wie ist genauso wichtig wie das Was. (Definition von Betreuung aus: Paul Schiller Stiftung: Gut Altern).

Gute Betreuung im Alter hat eine hohe präventive Wirkung. Sie stärkt das psychische Wohlbefinden des älteren Menschen, reduziert soziale Isolation, fördert die Resilienz, wirkt dem Abbau von Kompetenzen entgegen, entlastet Angehörige und spart Gesundheitskosten.

Instrumente zur Erhebung des individuellen Unterstützungsbedarfs