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Verfahrensrechte

Dem Opfer stehen im Strafverfahren verschiedene Rechte zu, welche in der Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 (StPO) sowie in der Schweizerischen Jugendstrafprozessordnung vom 20. März 2009 (JStPO) geregelt sind.

Rechtliche Grundlagen

Es werden folgende Verfahrensrechte unterschieden:

  • Informationsrechte (z.B. Orientierung über die verschiedenen Opferhilfeleistungen und die Opferberatungsstellen bei der ersten Einvernahme durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft)
  • Schutzrechte (z.B. Begleitung durch eine Vertrauensperson bei allen Verfahrenshandlungen, sofern das Opfer dies wünscht)
  • Beteiligungsrechte (z.B. Geltendmachung von Zivilansprüchen gegenüber dem Täter)

Während Informations- und Schutzrechte unabhängig davon, ob sich das Opfer als Privatklägerschaft konstituiert, in Anspruch genommen werden können, sind die Beteiligungsrechte von einer Parteistellung des Opfers abhängig. Parteistellung hat das Opfer, wenn es sich als so genannte «Privatklägerschaft» konstituiert.

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Rösslimattstrasse 37

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6002 Luzern

Standort

 

Leitung Rechtsdienst
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Telefon    041 228 78 44

Juristische Mitarbeiterinnen
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Telefon   041 228 57 80
Piera Burren
Telefon   041 228 57 80
Andrea Lehner
Telefon   041 228 57 80
Yolanda Räber
Telefon   041 228 57 67

Entschädigungsbehörde nach Opferhilfegesetz
Rita Schüpfer
Telefon   041 228 58 73

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