• Primokiz (Jacobs Foundation und Roger Federer Stiftung, Zürich)
    Das nationale Programm Primokiz2 unterstützt in den Jahren 2017 bis 2020 Gemeinden und Regionen bei der Entwicklung einer umfassenden Politik der frühen Kindheit. Die Primokiz-Gemeinden erhalten exklusiv Zugang zum Handbuch zum Primokiz-Prozess und profitieren von zwei kostenlosen Beratungstagen durch erfahrene Primokiz-Expertinnen und -Experten, jährlichen Vernetzungstreffen sowie einer Entschädigung von Sachkosten.
  • Kurzfilme Lerngelegenheiten -4 (Bildungsdirektion des Kantons Zürich)
    Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat das Projekt "Lerngelegenheiten für Kinder bis 4" lanciert. 40 Kurzfilme zeigen, wie Kinder bis 4 Jahre im Alltag begleitet und gefördert werden können. Die Kurzfilme sind in 13 Sprachen produziert und richten sich an Fachpersonen und Eltern. Sie können kostenlos heruntergeladen werden.
  • Kurzfilme "Momente gestalten" und "Momente fühlen" in Kindertagesstätten
    In den vom baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zur Verfügung gestellten Filmsequenzen werden Gelingensfaktoren von Interaktionen zwischen Fachpersonen und Kindern anhand von Alltagsgeschichten gezeigt, welche zur Beobachtung und Reflexion genutzt werden können. Die Filme können zur Aus- und Weiterbildung sowie für Elternabende kostenlos eingesetzt werden.
  • QualiKita - Das Qualitätslabel für Kindertagesstätten (Verein QualiKita)
    QualiKita ist ein schweizweites Qualitätslabel für Kindertagesstätten. Mit dem Label wird erstmals ein nationaler Standard festgelegt. QualiKita erfasst sämtliche Qualitätsdimensionen einer Kita mit Fokus auf der pädagogischen und betrieblichen Qualität. QualiKita macht Qualität sichtbar und sorgt für Transparenz. QualiKita zeichnet die anspruchsvolle Arbeit, die in Kitas tagtäglich geleistet wird, aus. Ausserdem zeigt das Label einer breiten Öffentlichkeit auf, was Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Entwicklung heisst.
  • KITAplus (Stiftung Kind und Familie,  kibesuisse und Heilpädagogische Dienste)
    KITAplus ist ein Programm, welches Rahmenbedingungen schafft, damit Kindern mit besonderen Bedürfnissen Kindertagesstätten besuchen können. KITAplus wird in den ganz normalen Kindertagesstätten umgesetzt.  Kinder, Eltern und Kitas werden bei KITAplus von speziell geschulten Heilpädagogischen Früherzieherinnen begleitet. KITAplus wurde 2012 im Rahmen eines Pilotprojekts in Luzern gestartet. Inzwischen wurde der Ansatz in den Kantonen Nidwalden, Uri, St.Gallen und in der Stadt Bern übernommen.
  • conTAKT-kind.ch (Migros Kulturprozent, Zürich)
    Ziel des Projektes conTAKT-kind.ch ist, insbesondere in die Schweiz zugewanderte Eltern für die Themen der Erziehung zu sensibilisieren. Dabei bildet die Frühe Förderung einen wichtigen Schwerpunkt. Das Projekt richtet sich an eine Vielfalt von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die in unterschiedlichen Lern- und Begegnungsforen vermittelnd tätig sind: in der Elternarbeit, im DaZ-Unterricht, in der Elternbildung, in Eltern-Gesprächsgruppen oder Elterntreffs, in Femmes-Tischen, in Migrantenvereinen und –foren, als Eltern und Grosseltern oder als Erziehende in Kita und Spielgruppe, Kindergarten sowie Schule.
  • migesplus.ch (Schweizerisches Rotes Kreuz SRK)
    Auf der Webseite migesplus.ch sind zahlreiche Broschüren, Flyer, Ratgeber und Filme gesammelt, die sich direkt an Migrantinnen und Migranten richten, um sie in ihrer Muttersprache über Gesundheitsfragen aufzuklären.
  • Buchstart (Bibliomedia Schweiz und Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien)
    Buchstart ist ein gesamtschweizerisches Projekt zur Frühsprachförderung und zur ersten Begegnung von Kleinkindern mit Büchern.
    Mit einem Buchgeschenk will Buchstart Eltern dazu anregen, mit ihrem Baby aktiv zu kommunizieren und es ab ungefähr sechs Monaten mit Bilderbüchern vertraut zu machen. Bilderbücher sind nicht nur eine grosse Hilfe beim Spracherwerb, sie fördern auch die Gesprächskultur innerhalb der Familie und bieten Trost und Geborgenheit. Ziel von Buchstart ist es, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, von Anfang an mit Büchern zu wachsen.
  • Schenk mir eine Geschichte (Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien)
    Eltern und Kinder im Vorschulalter sind zu regelmässigen Geschichtenstunden in ihrer Herkunftssprache geladen. Die Animatorinnen sprechen mit den Eltern auch über den Umgang mit Mehrsprachigkeit und andere Fragen der Erziehung und Integration. Dabei ist zentral, dass die Eltern in der Sprache mit ihren Kindern sprechen, die sie am besten beherrschen. Eine differenzierte Erstsprache und früh erworbene literale Fähigkeiten sind eine wichtige Grundlage für den Erwerb der Zweitsprache Deutsch und den späteren Schulerfolg.
  • FORZA! (Akzent Prävention und Suchttherapie, Luzern)
    Akzent begleitet und unterstützt mit dem Projekt FORZA! Institutionen im Vorschulbereich (Kitas, Spielgruppen, Tageseltern). Akzent bietet Beratung und Schulung zu den Themen "Lebenskompetenz und Resilienzfaktoren stärken", "Erziehungspartnerschaften", "Früherkennung/Frühintervention", "Digitale Medien", "Gesprächsführung" und  "Konzeptentwicklung zur Resilienzförderung". Die Beratungen sind kostenlos, für Schulungen wird ein Kostenanteil verrechnet. Die Beratung und Schulung kann direkt in den Institutionen angeboten werden.
     
  • MIMUKI – ein bewegungsorientiertes Integrationsprojekt (Sport Union Schweiz)
    In der Schweiz bieten viele Sportvereine das „MUKI-Turnen” an. Kinder können dort erste Erfahrungen mit Spiel und Sport machen. Die Mutter oder der Vater begleitet das Kind und turnt mit. Die Angebote „MIMUKI“ (mit Migrantenfamilien) integriert Familien mit Migrationshintergrund in die Vorschulturngruppen. Die Sport Union Schweiz hat das bewegungsorientierte Integrationsprojekt entwickelt, um Vereine dabei zu unterstützen, ihre Angebote für Migrationsfamilien zu öffnen. Die Vorschulturnleiterinnen und -leiter werden im Rahmen des Projekts in ihren interkulturellen Kompetenzen weitergebildet. Punktuell begleiten lokale Schlüsselpersonen die Vorschulturngruppen.
  • Mini Move (Stiftung IdéeSport)
    Das Projekt MiniMove öffnet am Sonntagnachmittag die lokale Sporthalle, um einen Treffpunkt für Bewegung zu schaffen. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen zwei und fünf Jahren und deren Eltern und bietet ihnen einen bewegungsfördernden, gut erreichbaren und kostenlosen Freiraum an.
  • Miges Balù
    Im Rahmen von "Miges Balù" setzen Mütterberaterinnen interkulturelle Vermittler/innen ein, um Familien mit Migrationshintergrund besser zu erreichen. Ziel ist, dass möglichst alle Familien im Kanton Luzern in ihren Kompetenzen und Ressourcen gestärkt werden, um verantwortungsvoll mit ihrer Gesundheit umgehen zu können.
  • Tina und Toni (Sucht Schweiz)
    Tina und Toni ist ein Präventionsprogramm für Einrichtungen, die Kinder zwischen 4 und 6 Jahren betreuen.  Mit zwölf Geschichten und spielerischen Aktivitäten trägt das Programm dazu bei, die psychosozialen Kompetenzen der Kinder zu entwickeln. Es bietet einen pädagogischen Rahmen in dem Themen wie die Wahrnehmung und der Umgang mit Gefühlen, die Integration in eine Gruppe und das Akzeptieren von Unterschieden behandelt werden. Ausserdem möchte Tina und Toni das Miteinander fördern und das Selbstwertgefühl stärken.