Häufige Fragen

  • Was ist das Ziel von IIZ?

    Die Koordination zwischen den involvierten Institutionen bezüglich der beruflichen (Re-)Integration hat oberste Priorität und wird durch die Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) zielgerichtet gefördert.

  • Für wen ist IIZ?

    IIZ ist für erwachsene Personen mit Wohnsitz im Kanton Luzern. Es liegt eine Mehrfachproblematik (Arbeit, Gesundheit und Soziales) vor und es ist davon auszugehen, dass die betroffene Person in den 1. Arbeitsmarkt integriert werden will und kann. Das heisst, es muss eine medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit vorliegen. Zudem muss der Fall einen erhöhten Koordinationsbedarf zwischen den Institutionen (mindestens mehr als zwei) aufweisen.

  • Wer kann einen IIZ Fall anmelden?

    Die Anmeldung bei der IIZ-Koordinationsstelle kann durch eine der IIZ-Institutionen erfolgen. Dies sind die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Luzern, die Vollzugsstellen der Sozialhilfe im Kanton Luzern (SoBZ, Sozialämter der Gemeinden), die IV-Stelle Luzern oder die Beratungsstelle Jugend und Beruf (BJB). Im besten Fall wird die unterzeichnete IIZ-Vollmacht eingereicht.

  • Wie verläuft das Standortgespräch?

    Das IIZ-Fallteam macht mit dem Klienten oder der Klientin in einem gemeinsamen Gespräch eine breite Standortbestimmung. Das Gespräch dauert in der Regel 2.5 Std. und ist üblicherweise in zwei Sequenzen aufgeteilt. Im ersten Teil findet eine Vorbesprechung unter den Fachpersonen statt, wo Informationen zusammengetragen werden. Im zweiten Teil kommt die Klientin oder der Klient dazu und bringt die eigene Sichtweise ein und hilft bei der Lösungsfindung mit.

    Aufgrund der Standortbestimmung werden gemeinsam mit dem Klienten oder der Klientin Ziele formuliert und ein Handlungsplan erarbeitet. Das heisst, es werden die nächsten Schritte und deren Reihenfolge geplant und es wird festgelegt, welche Unterstützung von wem benötigt wird und bis wann was geschieht. Dabei wird neben der möglichen Unterstützung durch Institutionen auch mit berücksichtigt, was Familienangehörige, Freunde usw. schon beitragen und weiterhin beitragen könnten.