Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ)
zwischen RAV, IV, Sozialhilfe und öffentlicher Berufsberatung

IIZ Zusammen weiterkommen

IIZ steht für die Interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen Regionaler Arbeitsvermittlung RAV, Sozialhilfe und IV-Stelle. IIZ setzt dort an, wo erwerbslose Personen aufgrund einer komplexen Problemsituation mit mehreren dieser Institutionen in Kontakt sind oder wo auf Seite der Institutionen eine mehrfache oder unklare Zuständigkeit besteht.

IIZ-Anmeldekriterien (Checkliste)

In die Zusammenarbeit einbezogen sind die IV-Stelle Luzern, die 5 Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), die 83 Gemeinden mit ihren Vollzugsstellen für die Sozialhilfe sowie bei Bedarf weitere involvierte Stellen. Sie verpflichten sich zu koordiniertem Vorgehen in der Einzelfallarbeit. Ziel ist die berufliche (Re-)Integration.

Ablaufschema koordiniertes Vorgehen

IIZ heisst konkret

  • Es findet ein Standortgespräch mit den involvierten Fachpersonen der beteiligten Institutionen und der erwerbslosen Person statt.
  • Gemeinsam werden Ziele formuliert und ein verbindlicher Handlungsplan erarbeitet.
  • Eine der beteiligten Fachpersonen übernimmt das Case Management. Sie setzt gemeinsam mit der erwerbslosen Person die vereinbarten Schritte um.
    Case Management

IIZ-Koordinationsstelle der Dienststelle Soziales und Gesellschaft

  • Die IIZ-Koordinationsstelle ist der Dienststelle Soziales und Gesellschaft des Kantons Luzern (DISG) angegliedert.
  • Die IIZ-Koordinatorin organisiert die fallspezifische Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen. Sie moderiert die IIZ-Standortgespräche und begleitet die Umsetzung des Handlungsplans.
  • Die IIZ-Koordinationsstelle ist für die Umsetzung und Dokumentation des Gesamtprojekts zuständig.

IIZ Grundlagen

Die Trägerschaft für den Betrieb von IIZ im Kanton Luzern übernehmen die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit des Kantons Luzern (wira), die IV-Stelle Luzern und der Zweckverband für institutionelle Sozialhilfe und Gesundheitsförderung (ZiSG).